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Charcot Stichting

Im Jahr 1987 wurde die Charcot-Stiftung von der Belgischen Studiengruppe für Multiple Sklerose gegründet, einem Verband belgischer Neurologen, die auf MS spezialisiert sind, mit folgender Mission: „Die Förderung der Forschung zur Multiplen Sklerose in Belgien und die Sensibilisierung belgischer Neurologen für diese Krankheit“. Die Gründung fiel mit einem wichtigen Wendepunkt in der Suche nach Behandlungsmethoden für Multiple Sklerose zusammen, bei dem sich erstmals immunmodulierende Therapien als wirksam erwiesen und die Häufigkeit von Schüben verringerten. Dieser Fortschritt rechtfertigte eine intensivere Erforschung der MS in Belgien, wobei belgische Neurologen und Forscher eine führende Rolle spielten. Im Jahr 2001 wurde die Stiftung per Königlichem Erlass als „Stiftung von öffentlichem Nutzen“ anerkannt.

Auch heute noch setzt die Charcot-Stiftung diese Mission fort, indem sie innovative Forschungsprojekte fördert und Wissenschaftlern finanzielle Unterstützung gewährt. Die Stiftung spielt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Multiple Sklerose, mit dem Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit MS zu verbessern und letztendlich ein Heilmittel für diese Krankheit zu finden.